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15. November 2018

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Deregulierung, Dezentralisierung und Digitalisierung

Deregulierung, Dezentralisierung und Digitalisierung© NLK Filzwieser

Zwischenbilanz im Niederösterreichischen Digitalisierungsprozess. Aktuelles „Forum Digitalisierung“ evaluiert erste Maßnahmen und nächste Schritte für den kontinuierlichen Digitalisierungsprozess des größten Österreichischen Bundeslandes.

Im NOe-Landhaus fand aktuell das zweite „Forum Digitalisierung“ statt, wo eine Zwischenbilanz im verwaltungsinternen Digitalisierungsprozess erörtert wurde um den Informationsaustausch voranzutreiben und Inputs für die nächsten Umsetzungsschritte zu erhalten. Seit dem ersten „Forum Digitalisierung“ im Vorjahr wurde in zahlreichen interdisziplinären Arbeitsgruppen diskutiert, wie die zukünftige Verwaltung aussehen könnte, wie Abläufe noch effizienter werden können und welche zusätzlichen Services den Bürgern angeboten werden sollen.
„Vor einem Jahr haben wir den Startschuss gegeben zur Umsetzung unserer 3 D-Strategie: Deregulierung, Dezentralisierung und Digitalisierung“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Im Blick zurück sei „bereits viel passiert, die Deregulierung spare Bürgern Zeit und Geld und die Dezentralisierung bringt Lebensqualität und unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit besonders positiven Auswirkungen für die ländlichen Regionen“, so die Landeschefin.

Nahezu flächendeckende Nutzung des elektronischen Amts
Bei der Digitalisierung sei das Land Niederösterreich „eine Vorzeigeregion in ganz Österreich und weit darüber hinaus“, verwies Mikl-Leitner auf den flächendeckenden elektronischen Akt (Anm. seit 2014) oder auf die Tatsache, dass 50 Prozent der Anträge im Bereich der Wirtschaftsförderung sowie 80 Prozent der Anträge im Bereich des Tourismus bereits elektronisch eingereicht werden. „Der digitale Wandel wird genutzt“, so Mikl-Leitner, die appellierte: „Gehen wir diesen Weg gemeinsam weiter!“
Peter Parycek von der Donau-Universität Krems, erst kürzlich in den Digitalisierungsrat der deutschen Kanzlerin Merkel berufen, erläuterte zudem, wie sich die Verwaltung in Zukunft entwickeln soll. Im Anschluss diskutierte er mit dem stellvertretenden Landesamtsdirektor Johann Lampeitl, der Unternehmerin Aleksandra Izdebska und Roman Walther vom Bundesrechenzentrum, wie die digitale Transformation gelingen kann. Im Fokus standen Themen wie Künstliche Intelligenz, das Thema Daten bis hin zu neue Arten der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

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red/mc, Economy Ausgabe Webartikel, 28.09.2018