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09. Dezember 2018

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Direkte Demokratie am Prüfstand

Direkte Demokratie am Prüfstand© Bilderbox.com

Theorie und Praxis von Referenden und Volksentscheiden aus wissenschaftlicher Perspektive als Schwerpunkt bei hochkarätiger Podiumsdiskussion der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) am 19. März in Wien.

Ob Brexit, Rundfunkgebühren oder Rauchverbot: Der Ruf nach mehr direkter Demokratie wird immer lauter. In Zeiten des Rechtspopulismus ist sie aber nicht unumstritten. Mit welchen Gefahren ist direkte Demokratie heute verbunden? Welche Chancen bietet sie andererseits? Ist sie die Krönung der Zivilgesellschaft oder macht sie folgenschwere politische Entscheidungen von momentanen gesellschaftlichen Stimmungen abhängig?

Die Stimmen der Bürger
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erörtert nun Sinn und Unsinn von Plebisziten bei einer Podiumsdiskussion aus wissenschaftlicher Perspektive. Unter dem Titel „Direkte Demokratie. Eine Zukunftslösung? – Sichtweisen aus der Schweiz und Österreich“ diskutieren Experten aus der Schweiz mit österreichischen Staatsrechtlern darüber, welche direkt-demokratischen Instrumente sinnvoll sein können, und wie Stimmen der Bürger in einer Demokratie hörbar(er) gemacht werden kann.
Am Podium sprechen Andreas Auer (Universitäten Zürich und Genf), Franz Merli (Universität Wien), Zoltán Pállinger (Andrássy Universität Budapest), Adrian Vatter (Universität Bern) sowie Ewald Wiederin (ÖAW und Universität Wien). Mehr zum Thema bietet auch eine parallele Ausstellung in der Aula. „Direkte Demokratie“, Montag, 19. März 2018, Festsaal der ÖAW, Dr. Ignaz Seipel Platz 2 in 1010 Wien.

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red, Economy Ausgabe Webartikel, 16.03.2018