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19. November 2017

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Gut tetarnt und ständig weiterentwickelt

Gut tetarnt und ständig weiterentwickelt© Klaus Ranger

IT-Security Forscher der FH St. Pölten erhält NOe-Wissenschaftspreis.

Sebastian Schrittwieser, Leiter des Josef Ressel Zentrums für konsolidierte Erkennung gezielter Angriffe (TARGET) der FH St. Pölten, wurde für seine Dissertation zu „Hardware-assisted Software Obfuscation“ mit dem Anerkennungspreis für Wissenschaft des Landes Niederösterreich ausgezeichnet. Schrittwieser studierte Wirtschaftsinformatik an der TU Wien, war wissenschaftlicher Mitarbeiter bei SBA Research und Projektassistent an der Technischen Universität Wien. Seit 2015 leitet er das Josef Ressel Zentrum TARGET an der FH St. Pölten.
 
Wettlauf von IT-Angriffen und IT-Sicherheitsforschung
In seiner Dissertation untersuchte Schrittwieser Verfahren der Obfuskation. Damit sind in der Softwareentwicklung Methoden gemeint, mit denen Programmcodes und Quelltexte von Software schwer erkenntlich gemacht werden. Dies dient dazu, Programme vor Diebstahl zu schützen. Ähnliche Techniken werden aber auch von Autoren von Schadsoftware genutzt, um diese vor einer Analyse zu verstecken. „Schadsoftware wird laufend weiterentwickelt und schwerer enttarnbar. Daher muss auch IT-Sicherheitsforschung auf dem laufenden Stand bleiben und ihre Methoden zur Abwehr von IT-Angriffen verbessern“, so Schrittwieser.
  
Josef Ressel Zentrum
Das Josef Ressel Zentrum für konsolidierte Erkennung gezielter Angriffe (TARGET) der FH St. Pölten erforscht die Sicherheit bei gezielten IT-Attacken gegen Unternehmen. Mit nachgestellten Angriffen auf Server entwickeln Forscher Verfahren, mit denen in Zukunft Unternehmen geschützt werden sollen. Finanziert wird das Zentrum vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sowie den beiden Firmenpartnern IKARUS Security Software GmbH und CyberTrap/SEC Consult Unternehmensberatung GmbH.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 13.10.2017