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17. Februar 2019

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Kreativwirtschaft und Unternehmensgründung

Kreativwirtschaft und Unternehmensgründung© Bilderbox.com

Österreich und Israel fixieren Kooperation zur Stärkung der Kreativwirtschaft. Schwerpunkt Wissenstransfer und Best-Practice Methoden im Bereich Aus- und Weiterbildung sowie Förderung von Start-Ups.

Im Rahmen des aktuellen Staatsbesuchs in Israel haben Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und Eli Cohen, Minister für Wirtschaft und Industrie, ein Kooperationsabkommens zur Vertiefung der Zusammenarbeit Österreichs mit Israel im Bereich der Kreativwirtschaft unterzeichnet.
Bisher konnten bereits positive Erfahrungen im Rahmen des Global Incubator Networks (GIN), das junge Unternehmen bei ihrem Sprung auf den internationalen Markt unterstützt, gesammelt werden. Ziel der vertieften Kooperation sei es, den Wissenstransfer zwischen Israel und Österreich zu beschleunigen und von Best Practice Modellen zu lernen. Insbesondere im Bereich der Aus- und Weiterbildung werden große Chancen für beide Seiten gesehen.

Innovationstransfer für gesamte Wirtschaft
„Israel und vor allem Tel Aviv sind international als Zentrum der Kreativwirtschaft und Start-Ups bekannt. Eine verstärkte Zusammenarbeit mit Israel stärkt unsere Kreativwirtschaft in Österreich maßgeblich“, so Margarete Schramböck. In Österreich ist die Kreativwirtschaft eine etablierte Größe. Mehr als jedes zehnte Unternehmen zählt zur Kreativwirtschaft. Neben der eigenen jährlichen Wertschöpfung von rund 9 Milliarden Euro trägt die Kreativwirtschaft aufgrund der engen Verflechtungen zu zusätzlichen rund 4,5 Milliarden in vorgelagerten Branchen bei.
Weiterentwicklungen in der Kreativwirtschaft tragen somit zur Stärkung des gesamten Standortes bei und treiben die Innovation in allen Wirtschafsbereichen voran. „Die Kreativwirtschaft spielt zudem eine wichtige Rolle im Digitalisierungsprozess. Viele der Technologien von morgen werden heute bereits angewendet und tragen ausschlaggebend zum Erfolg der Kreativwirtschaft bei“, betont Schramböck.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 08.02.2019