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24. Februar 2018

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Spitzenmedizin für landesweite Versorgung

Spitzenmedizin für landesweite Versorgung© Landeskliniken-Holding

Universitätsklinikum St. Pölten eröffnet neues Haus und wird Zentrum für Kooperation mit allen Niederösterreichischen Klinikstandorten.

Am Universitätsklinikum St. Pölten wurde das neue Haus C eröffnet, das Klinikum ist eine Einrichtung für Spezialmedizin und das sechstgrößte Haus in ganz Österreich. „Niederösterreich hat 27 Klinikstandorte und wir bekennen uns zu diesen mit der Kombination aus Schwerpunkt- und Grundversorgung“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Rahmen der Eröffnung.
Das Land Niederösterreich hat von 2003 bis 2008 die Häuser von den Gemeinden übernommen und seither in Neubau und Sanierung der Landeskliniken rund zwei Milliarden Euro investiert. Mikl-Leitner hob dabei auch den Neubau von Neunkirchen und Baden hervor. „Es gibt immer an einem Standort eine Baustelle, weil wir auf dem modernsten internationalen Standard sein wollen“, sagt die NOe-Landeshauptfrau.

Gesundheit betrifft alle Generationen
Gesundheit sei ein Thema, das alle Generationen betreffe, „von der Geburt über das Erwachsenwerden bis ins hohe Alter“, und daher wolle man für die Bürger „Spitzenmedizin auf internationalem Niveau anbieten“, so die Landeschefin. „Das, was hier verbaut worden ist, ist höchste Gebäude- und Medizintechnik, bis hin zur Sicherheitstechnik“, unterstreicht Stefan Pernkopf LH-Stellvertreter in Niederösterreich.
Der aktuelle Neubau in St. Pölten hat sich sowohl an den Patienten als auch an den Mitarbeitern orientiert. „Von der Sturzprophylaxe bis zum Operationssaal mit Angiographie verfügt das neue Haus über modernste technische Ausstattungen und die dienen als Brücke zur Menschlichkeit, die im Mittelpunkt steht“, betont Thomas Gamsjäger Ärztliche Direktor.

Eine der modernsten Kliniken Europas
Mit einer Fläche von rund 22.500 Quadratmetern und 1.700 Räumen auf zehn Ebenen ist das neue Haus C am Universitätsklinikum St. Pölten eine der modernsten Kliniken Europas. Das Erdgeschoß beinhaltet das Notfall- und Unfallzentrum, die Medizinische Radiologie, Diagnostik und Intervention, einen zentralen Ambulanzbereich sowie das Klinische Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation.
In Ebene 1 befinden sich Laboratoriumsmedizin sowie Hygiene und Mikrobiologie. Die Ebene 2 ist eine reine Intensivebene samt zentraler OP-Gruppe, einem Aufwachbereich und drei anästhesiologischen Intensivstationen. Weitere Geschoße umfassen die Bettenstationen der Klinischen Abteilungen für Unfallchirurgie, Allgemein-Chirurgie, Herzchirurgie und Neurochirurgie. Ein eigener Bereich betrifft die Technikzentrale und die beiden Tiefgeschoße beinhalten die Garderoben und einen Fahrradkeller sowie rund 250 Parkplätze.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 26.01.2018