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22. September 2018

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Das Dorf auf dem Mond

Das Dorf auf dem Mond© piqs.de/ana cotta

Wie könnte Lebensraum auf dem Mond aussehen? An der TU Wien werden Ideen dazu gemeinsam mit der ESA vorgestellt. Ein hochkarätig besetztes Panel diskutiert Weltraum-Visionen.

Eine Raumstation wie die ISS ist ein ehrgeiziges Projekt, aber bei der ESA denkt man noch viel weiter: Bereits 2016 präsentierte ESA-Direktor Jan Wörner seine Idee eines „Moon Village“. Bis ein solches Dorf auf dem Mond tatsächlich gebaut werden kann, wird wohl noch einige Zeit vergehen, aber schon heute entwickelt man an der TU Wien architektonische Konzepte dafür.

Weltraum-Architektur und Rechtsfragen im All
Am 26. Juni werden die Ergebnisse im Festsaal der TU Wien präsentiert, im Rahmen einer prominent besetzten Podiumsdiskussion. Initiatorin des Projekts ist Sandra Häuplik-Meusburger vom Institut für Architektur und Entwerfen der TU Wien. Sie ist Expertin für Weltraumarchitektur und leitete die Lehrveranstaltung, in der die nun vorliegenden Entwürfe erarbeitet wurden. Sprechen werden außerdem Piero Messina (ESA, Strategy Department), Christian Köberl (Direktor des Naturhistorischen Museums), der Kosmonaut Dumitru-Dorin Prunariu und die Weltraum-Rechtsexpertin Irmgard Marboe.

„Space Architecture: Envisioning the Moon Village“
- Panel discussion mit Open Q&A am 26. Juni
im Festsaal der TU Wien, Karlsplatz 13, 1040 Wien

(ab 16.00 Uhr). Die Teilnehmer am Podium sind:
Sandra Häuplik-Meusburger (Space architect, Senior Lecturer HB2)
Piero Messina (ESA HQ, Director General’s Cabinet, Strategy Department),
Christian Köberl (Chair in Impact Research and Planetary Geology UNI Wien, Director General NHM),
Dumitru-Dorin Prunariu (Cosmonaut, Association of Space Explorers) und
Irmgard Marboe (Prof. of International Law UNI Wien, National Point of Contact for Space Law, MVA).

Links

red/mc, Economy Ausgabe Webartikel, 22.06.2018