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23. Juli 2018

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„Das macht es dann ein bissel herausfordernder.“

Video: 

(Video/Text; german/english) atms und websms sind seit vielen Jahren Dienstleister im Bereich digitaler Dialoglösungen für Unternehmen. Economy sprach mit dem Managing Director Markus Buchner über die rasante Entwicklung der Digitalisierung, über die Chancengleichheit kleiner Betriebe und über die Herausforderungen globaler Lösungen im Telekommunikationsbereich.

Economy: Markus Buchner wir sind hier bei atms und websms, worum geht es bei diesen Unternehmen?
Markus Buchner: Wir sind an drei Standorten tätig, Wien, Salzburg und Graz, hier ist der Sitz des websms-Teams. Das Unternehmen ist bereits seit 17 Jahren im Bereich der messaging-basierten Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen tätig. In der Gruppe beschäftigen wir derzeit 53 Mitarbeiter österreichweit.
Atms wiederum ist seit 15 Jahren am österreichischen Markt tätig. Wir sind Telekom-Netzbetreiber und haben und ausschließlich auf das Kundendialog-Geschäft spezialisiert.

Atms ist auch international tätig?
Wir können heute Kundendialogleistungen aus über 130 Ländern der Erde anbieten. Websms-Versand ist grundsätzlich in jedes Land der Erde möglich, dass einen GSM-Netzbetreiber hat. Wir sind also grundsätzlich global tätig.

Welche Entwicklung hat die unternehmensrelevante IT in den letzten Jahren generell genommen?
Für uns von größter Bedeutung war der Aufschwung des Mobilfunks. Wir kommen aus dem Service-Telefoniebereich, Hotline-Nummern, das gab’s ja auch schon in der guten alten Festnetz-Welt aber gerade mit dem Aufschwung der Mobil-Telefonie kamen weit mehr Kundendialog-Möglichkeiten in den Markt.

Gibt es einen Unterschied zwischen größeren oder kleineren Unternehmen?
Die Technik wird günstiger, die Anwendungsbereiche vielfältiger und daher ist es heute eigentlich unbedeutend wie groß ein Unternehmen ist, sondern welche Geschäftsprozesse gilt es abzuwickeln.

Wie läuft gewöhnlich der Prozess der Umsetzung ab?
Was im letzten Jahr an Bedeutung gewonnen hat, ist der digitale Vertrieb. Da gibt es mittlerweile eben auf Grund der Vereinfachung von Angebotsbausteinen auch die Möglichkeit, dass man gewisse Produkte in einem Online-Bestellprozess erwirbt und von unserer Seite nur noch die technische Umsetzung mit der Freischaltung im Netz erfolgt.

Welche Themen betrifft es dann mehrheitlich, wahrscheinlich im Bereich Dialog, extern und intern?
Hier geht es um den Kundendialog zum Unternehmen. Es geht aber eben auch, gerade bei der websms, die ein rein digitales Vertriebsmodell verfolgen, auch um den Kontakt vom Unternehmen zum Kunden im Bereich der Versandlösungen, auch zunehmend IP-Messaging.

Vor welchen Herausforderungen steht man für gewöhnlich bei der Umsetzung von solchen Technologie-Projekten?
Wir brauchen zugrunde liegende Telekommunikationsnetze und –Verbindungen um daraufhin die Logik der Dienstleistungen aufzusetzen die der Kunden von uns haben möchte.
Heute mit der zunehmenden Digitalisierung, Stichwort All-IP, wird das schon schwieriger. All-IP klingt zwar nach einheitlichem Internet-Protokoll-Standard, die Feinheiten liegen dann aber in den verwendeten Kodex und Details und das mach es ein bissel herausfordernder.

Um welchen Kostenrahmen geht es für gewöhnlich?
Grundsätzlich sind bei uns alle Leistungen nutzungsabhängig bepreist.

Welche Empfehlungen würden Sie generell einem Unternehmen geben bei der Nutzung neuer Technologien?
Was brauch ich? Was nutzen Kunden und wie kann Technologie mich dabei unterstützen, dem Kunden das beste Erlebnis dabei zu bieten. Nicht alles was technisch möglich ist, setzen wir ein, auch von den Technologien die wir zur Verwendung haben, die wir unseren Kunden anbieten.
Weil sie für unser Unternehmen nicht an jeder Stelle Sinn machen. Was brauch’ ich, was braucht mein Kunde, wie können wir das am besten zusammenbringen. Das ist der beste Schlüssel.

Diese Technologien gelten aber nicht nur extern sondern auch oftmals intern?
Es gibt ja auch Notwendigkeiten Mitarbeiter, die an dislozierten Standorten tätig sind, schnell über gewisse Entwicklungen zu informieren. Viele Unternehmen haben das Thema der telefonischen Bereitschaft, etwa an Wochenenden.

Stichwort auch andere, größere Unternehmungen, um welche Größenordnungen geht es hier bei Dialoglösungen?
Der Mittelwert wird sich irgendwo so unter 100.000 Prozessen im Monat bewegen, die wir für den Kunden abwickeln. Das ist der große Vorteil unseres Geschäftsmodells, dass wir mit einer zentralen Infrastruktur, die halt auf Menge ausgelegt ist, sehr, sehr viele Kundenprojekte betreuen können und nicht laufend die Infrastruktur vergrößern müssen.

Wie kann man sich generell vorstellen, eine atms-Lösung aber auch eine websms-Lösung im Hinblick auf die Einbettung in eine vorhandene IT-Infrastruktur?
Das eine ist, wir stellen selbst dem Kunden ein Webinterface zur Verfügung über das er in der Lage ist unsere Lösung zu bedienen. Mit der zunehmenden Digitalisierung wird es aber immer wichtiger, dass man dem Kunden auch eine technologische Schnittstelle anbietet, die er wiederum in seine Zielsysteme einbettet und daher in der Lage ist aus seiner gewohnten technischen Umgebung Geschäftsprozesse anzustoßen.
Wir kümmern uns dann ausschließlich um die Abwicklung. Der Kunde nutzt einfach nur den Prozess den er benötigt und braucht nicht selbst für eine Wartung und eine Betriebssicherheit sorgen.

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„That makes the challenge.“

Atms and websms are service-provider in case of digital dialog-solutions for companies since many years. Economy talked to the managing director Markus Buchner about the rapidly development of digitalisation, about egal opportunities for SME’s and about the challenges of global solutions in Telecommunications.

Economy: Markus Buchner, we are here at atms and websms, what are the main topics of this companies?
Markus Buchner: We have three locations in Austria: Vienna, Salzburg and Graz, there is the location of the company websms. The Company is working since 17 years according to messaging-solutions for SME-Companies. Whole over the group we have 53 employees.
Atms is working in Austria for 15 years. We are a Telekom-Solution-Provider especially for customer-dialog-services.

Atms provides also global solutions?
We are able to offer customerdialog-solutions over 130 countries. It is possible to send websms in every country of the world which has a GSM-Net and therefore we act global.

How has company-relevant IT developed in recent years?
The development of the upturn of mobile-networks was very important for us. We started as a classic Telephone-provider with Hotline-numbers in the good old time of Fixed-Telephone-Networks. With the boom of mobile-phones also customerdialog-solutions moved up in markets.

Is there any different between big and small companies by using technical-services?
Technical-solutions become cheaper and so it does not matter how big a company is. Significant are the business-processes.

How does the process usually work, right up to the finished solution?
The digital contact becomes more relevant in the last year. According to the simplification of single building blocks in offers, it is possible to buy single products in an online-order and we are only responsible for technical implementation, including to start the network.

Which topics are relevant, dialog-services external and internal?
We are talking about the dialog form the customer to a company. In a second way, it concerns the dialog form companies to customers, especially by websms with their pure digital-contact-model and that means contact-solutions and ip-messaging.

What challenges are there in general when implementing technology projects?
We need telekom-networks and connections as a basic for our customer-services. It becomes more difficult according to digitisation, keyword: all-over-ip. That sounds generally and easy, but the nicety are located in codes and details and this is the challenge.

Can yout tell us some costs?
Our solutions all depend to the size of using.

Which recommendations would you give a company regarding the use of new technologies?
What do i need? What needs the customer and how can technical support provide the best customer-experience. We do not use all possible technolgies. Only if it fits, for the best solution in the sight of the customer. That is the best key.
From our experience, which now spans some over 15 years, new technologies should support the core business, make it more efficient or provide additional opportunities. Always considering the view point of what it can bring to customers or business partners.

This technolgies provide external and often internal processes?
Sometimes networks are necessary for employees at external locations, to inform them quick and safety. For example many companies have readiness over the weekend.

Keyword also other, bigger companies: which size have dialog-solutions in that case?
Well, we are dealing arround 100.000 processes a month. This ist he advantage of our business-model. We have a central infrastructure according to the amount and with that base we are able to handle a lot of customer-projects without raising up the technical-infrastructure for every single case.

How can we imagine the implementation of a atms and websms-solution into an existing technical-infrastructure?
In one case we offer a web-interface to the customer for self-serving. According to digitisation it becomes more important to offer a technological-interface too for implementation in the technical-infrastructure of the customer and for starting business-processes out of that environment.
In that cases we are only responsible for the implementation. The customer uses only the process which he needs and he has not to take care for maintenance and security.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 10.01.2017