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20. October 2017

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Infrastrukturministerium investiert 5,6 Millionen Euro in Forschungsprojekt für selbstfahrende Autos

Infrastrukturministerium investiert 5,6 Millionen Euro in Forschungsprojekt für selbstfahrende Autos© Bilderbox.com

Testumgebung für autonomes Fahren per sofort in Betrieb, All-In-Paket für heimische und internationale Unternehmen bei Beteiligung.

Europas vielfältigste Testumgebung für selbstfahrende Autos hat offiziell den Betrieb aufgenommen. Im sogenannten „ALP.Lab“ entwickelt ein steirisches Konsortium aus AVL List, Magna Steyr, dem Forschungszentrum „Virtual Vehicle“, Joanneum Research und der TU Graz ein europaweit einzigartiges Testzentrum für autonome Fahrzeuge. Das Infrastrukturministerium finanziert den Aufbau und Start des ALP.Lab sowie erste Forschungsprojekte mit insgesamt 5,6 Millionen Euro.
 
Abgesperrte Teststrecken und realer Fließverkehr
„Wir bieten österreichischen und internationalen Firmen in der Steiermark ein All-In-Paket rund ums selbstfahrende Auto. Die Testregion ALP.Lab verfügt über die gesamte Infrastruktur von ersten Simulationen am Computer im Labor bis zu Testfahrten auf abgesperrten Teststrecken und im realen Fließverkehr. Mit Europas vielseitigster Testumgebung in Steiermark können sie sich perfekt auf die Zukunft vorbereiten“, betont Verkehrsminister Jörg Leichtfried.

Sensoren für Abstands- und Geschwindigkeitsmessung
Öffentliche Testfahrten werden etwa auf der A2 und der A9 durchgeführt. Im „Zentrum am Berg“ am steirischen Erzberg sind Tests in Tunnels möglich. In zwei mit dem ALP.Lab verbundenen Forschungsprojekten entwickeln steirische Konsortien außerdem Sensoren zur Abstands- und Geschwindigkeitsmessung sowie Messsysteme für Autos, um Umweltbedingungen auf der Straße zu erfassen.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 25.09.2017