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25. April 2019

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Wenn aus Käufern Stammkunden werden

Wenn aus Käufern Stammkunden werden© Bilderbox.com

Kunden verlangen heutzutage einen hohen Verfügbarkeitsgrad. Handel und Dienstleister müssen sich zunehmend auf ein 24/7 Service einrichten und dazu gehören auch adäquate Zahlungsdienste.

Klassische Kundenservices wie Rabatte oder individuelle Lieferoptionen können in einer weiteren Ausbaustufe auch die Einspielung von personalisierten Produktangeboten beinhalten und damit können neue Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle entstehen. Spätestens am Point-of-Sale (POS) braucht es dann adäquate Bezahlformen.

Eine Lösung und ein Ansprechpartner
Das Institut für Handelsforschung in Köln befragte zuletzt für eine Studie rund 2.500 länderübergreifende Online-Händler und Konsumenten nach ihren Zahlungspräferenzen und dabei zeigten sich unterschiedliche Ergebnisse. Bei den Händlern belegen Paypal, Barzahlung und Kreditkarte die vorderen Ränge, bei den Kunden wiederum Rechnungskauf und Lastschrift.
„Spezialisierte Zahlungsdienstleister verbinden beide Welten und bieten alle vom Shopbetreiber wie auch vom Konsumenten gewünschten Bezahlarten an. Der Vorteil ist eine Lösung und ein Ansprechpartner und das inkludiert auch Wartung und landesspezifische Updates“, so Robert Bueninck, General Manager Klarna Group DACH. Die Integration in den Webshop erfolgt über nur eine Schnittstelle, bei Händlern mit größerem Transaktionsaufkommen ist auch eine Direktimplementierung in bestehende IT-Systeme möglich.

Die neue Mobilität und die zunehmende Automatisation
„Kunden verlangen heute einen sehr hohen Verfügbarkeitsgrad - und zwar nicht weniger als 24 Stunden am Tag. Auch Wartezeiten werden kaum noch in Kauf genommen“, sagt Axel Puwein, Director of Products & Innovations bei Wirecard CEE. Die neue Mobilität und die zunehmende Automatisation verstärken diesen Trend. Im Einzelhandel machen auch der begrenzte Platz bzw. die hohen Kosten für Handelsflächen den Automaten-Sektor für Händler attraktiv.
Viele Services und Produkte werden mittlerweile über Maschinen verkauft. Die Komplexität der Services und Produkte spielt dabei längst keine Rolle mehr. Dank dem Fortschritt und der Schnittstelle zum Internet of Things können heute sogar komplexe Prozesse mit hohem Komfort für die Kunden abgewickelt werden. „Der eigentliche Kaufabschluss gerät dabei immer weiter in den Hintergrund. Die Bezahlung an sich wird intelligent und automatisiert ohne weiteren Handlungsbedarf des Käufers abgewickelt“, erläutert Wirecard-Experte Puwein.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 19.02.2019