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14. Dezember 2018

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Die konjunkturelle Stimmung wird etwas herbstlich

Die konjunkturelle Stimmung wird etwas herbstlich©piqs.de/scott robinson

Der regelmäßige Geschäftsklimaindex des deutschen Instituts ifo geht aktuell leicht zurück. Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich dem Jahreszeitenwechsel angepasst und ein klein wenig eingetrübt. Ausnahmen sind der Einzelhandel und die Baubranche, hier herrscht Rekordlaune.

Der vom Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) kontinuierlich erhobene Index ist im September auf 103,7 Punkte gefallen, nach 103,9 Punkten im August. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage haben sich quer über alle Branchen minimal korrigiert, bleiben aber vergleichsweise auf hohem Niveau. Leicht nach unten tendieren die Erwartungen an die zukünftige Geschäftstätigkeit, aber auch das nicht in jedem Segment.

Stimmungsbild im Bereich Gewerbe und Dienstleistung
Die deutsche Wirtschaft zeigt sich stabil, auch wenn die Unsicherheit steigt. Im Verarbeitenden Gewerbe etwa ist der Index wieder gefallen. Dies war einer merklich schlechteren aktuellen Lageeinschätzung geschuldet. Der Lageindex befindet sich aber weiterhin deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt. Die Erwartungen stiegen hingegen auf den höchsten Wert seit Februar diesen Jahres. Die Unternehmen planen, die Produktion in den kommenden Monaten auszuweiten.
Im Dienstleistungssektor ist das Geschäftsklima nahezu unverändert geblieben. Während die Dienstleister mit ihrer aktuellen Lage zufriedener waren, nahm wiederum ihr Optimismus mit Blick auf die kommenden sechs Monate ab.
Gestiegen ist der Index erneut im Handel. Sowohl die Einschätzungen zur aktuellen Lage als auch die Erwartungen wurden nach oben korrigiert. Die treibende Kraft war vor allem der Einzelhandel, während der Großhandel leicht schwächer tendierte. Beim Baugewerbe kennt der Geschäftsklimaindex derzeit nur eine Richtung: nach oben. Das Geschäftsklima und seine Teilkomponenten erreichen neue Rekordniveaus. Die Auftragsbücher sind weiterhin gut gefüllt.

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red/mc, Economy Ausgabe Webartikel, 25.09.2018