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19. Juni 2024

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Die weitreichende Ökonomie intelligenter Vernetzung

Die weitreichende Ökonomie intelligenter Vernetzung© pexels/gin patin

Die Digitalisierung von betrieblichen Prozessen und Kundenservices ist zum strategischen Erfolgsfaktur geworden. Magenta und T-Systems intensivieren nun ihre Partnerschaft zur Entwicklung neuer Dienste bei Magenta.

(red/czaak) Bedarfsorientiert verwendbare und flexibel skalierbare IT-Dienste sind die technologische Basis der digitalen Transformation. Die Vielfalt an vorhandenen Anwendungen und Einsatzgebieten unterstreichen die Sinnhaftigkeit eines erfahrenen Digitalisierungspartners und das gilt insbesondere für Betriebe mit umfangreichen Kundenstrukturen in den Bereichen b2c und b2b.
Das Telekom-Unternehmen Magenta und der IT-Dienstleister T-Systems, beide aus dem Konzern der Deutschen Telekom, intensivieren nun ihre Partnerschaft zur Umsetzung strategischer IT-Schwerpunkte für eine rasche Entwicklung neuer Dienste und Lösungen bei Magenta.

Intelligente Müllentsorgung
Das Telekom-Unternehmen mit rund 2.200 MitarbeiterInnen in Österreich ist Anbieter von Internet, Mobilfunk, Unterhaltungsdiensten und Business-Lösungen. Basis für viele Dienste ist schnelles Breitband-Internet über Glasfaser und mobiler Funktechnologie. Ein weiterer Fokus betrifft unternehmerische Services und hier spielt auch das Thema IoT eine immer wichtigere Rolle.

Magenta hat etwa für das Unternehmen Saubermacher eine derartige Anwendung im Bereich der intelligenten Müllentsorgung umgesetzt (economy bereichtete). Sensoren geben dabei Informationen über Standorte oder den Füllstand der Müllbehälter an eine zentrale Plattform weiter und unterstützen Saubermacher bei der nachhaltigen wie ökonomischen Optimierung der Entleerungsrouten. Privatkunden wiederum können in diesem Kontext über eine eigene App ihre Mülltonnen personalisieren oder auch Sonderentleerungen bestellen.

Gemeinsam mit dem Grazer Start-Up Sloc hat Magenta dafür eine neue energieschonende IoT-Technologie entwickelt. Die neuen Sensoren mit eigenen SIM-Karten senden dank eines speziellen Algorithmus nur bei Bedarf und das spart entsprechend Strom. „Die alten Sensoren waren einfach zu ineffizient und haben in kürzester Zeit die ganze Batterie aufgefressen“, sagt Andreas Opelt, COO bei Saubermacher.

Time-to-Market als Fokus
T-Systems ist seit 2002 IT-Dienstleister für Magenta in den Bereichen Managed Services für IT-Infrastruktur und Software-Applikationen sowie SAP und Digitale Dienste. „Mit der aktuellen Verlängerung unserer Zusammenarbeit wird für Magenta der Grundstein zu einem schnelleren Time-to-Market gelegt, indem aus unserem Portfolio beispielsweise moderne Cloud-Services genutzt werden“, so Peter Lenz, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Systems Austria.

Der IT-Dienstleister wird Magenta ergänzend auch in den Bereichen Datenanalysen, Kundenmanagement, Automatisierung und Nachhaltigkeit unterstützen. Final sollen mit kosteneffizienten digitalen Lösungen Wachstumschancen, Innovationen und neue zielgerichtete Dienste für unterschiedliche Kundensegmente von Magenta umgesetzt werden.

„Mit T-Systems kombinieren wir die weltweit bestmöglichen Fähigkeiten und erhalten einen Mix aus lokalen Experten und weiteren globalen Kompetenzen zu wettbewerbsfähigen Preisen“, ergänzt Helmut Legat, Vice President Procurement bei Magenta Telekom.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 02.05.2023