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22. September 2018

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Biber-der-Informatik Preise vergeben

Biber-der-Informatik Preise vergeben© piqs.de/eyesplash

Aus über 31.000 teilnehmenden SchülerInnen aus ganz Österreich wurden Anfang März 90 Schüler zur Preisverleihung an die Uni Klagenfurt eingeladen.

Über 31.000 Kinder und Jugendliche haben am „Biber-der-Informatik Wettbewerb 2017 teilgenommen, der von der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) seit 2007 in Österreich durchgeführt wird. Am ersten März 2018 kamen die erfolgreichsten Teilnehmer aus ganz Österreich zur feierlichen Preisverleihung an die Universität Klagenfurt.
„Wir gratulieren allen SchülerInnen, die so erfolgreich am Biber-der-Informatik teilgenommen haben“, drückt OCG Präsident Wilfried Seyruck seine Anerkennung aus. Der Bewerb Biber-der-Informatik wurde Ende Februar mit dem renommierten eAward in der Kategorie Bildung als Sieger ausgezeichnet. Beim Biber-Wettbewerb können Schüler ab der dritten Klasse Volksschule bis hin zur Matura teilnehmen. Das Besonders daran ist, dass „kein Vorwissen zur Teilnahme notwendig ist“, so die Veranstalter in einer Aussendung.
Woher der Biber-Wettbewerb seinen Namen erhalten hat, erklärte Gerald Futschek: „Der Biber ist ein schlaues, intelligentes Tier.“ Auf die Frage, was der Biber macht, meinte ein Mädchen: „Wasser aufstauen und etwas bauen“. Futschek darauf: „Ja, Biber sind gute Architekten, die gut bauen und konstruieren können – das ist in der Informatik auch wichtig“. Für den Biber-Wettbewerb „braucht man nichts extra zu lernen, sondern nur Köpfchen“, betonte der Informatik-Professor.

Anerkennung und die Magie der Informatik
Der Kärntner Landesschulinspektor Klaus-Peter Haberl sieht in der Informatik eine extreme Zukunftsperspektive, das werde sich in Zukunft noch verstärken. „Österreichweit brauchen wir 10.000 Fachkräfte pro Jahr im IT-Bereich, derzeit werden pro Jahr aber nur 600 fertig. Da gibt es daher beste Jobaussichten. Wir wollen gemeinsam mit der Uni Klagenfurt eine Informatik Ausbildungsinitiative starten“, kündigte Haberl an. Zusatz: „Ich war selbst 30 Jahre im IT-Bereich in der IT-Systembetreuung tätig und kann euch sagen: Informatik ist spannend!“
Johann Stockinger, Leiter Forschung und Innovation der OCG, sorgte verkleidet als Zauberer für den unterhaltsamen Teil und entführte die Kinder und Jugendlichen mit Becher- und Karten-Tricks in die Welt der „Magie der Informatik“. Als weitere Honorierung neben zahlreichen Geld- und Sachpreisen wurden für die Kinder altersgerechte Informatik-Workshops organisiert. Bei „Informatik – Ein Kinderspiel“ gab es etwa für die Volksschulkinder viele spannende Dinge zu entdecken: vom Programmieren von Bienenrobotern über das Verschlüsseln geheimer Botschaften bis hin zum Lösen von kniffligen, informatischen Rätseln.
Die etwas Älteren lernten, wie sie Trickfilme selbst produzieren können. Dann war selbst ausprobieren angesagt – und Spaß als „Informatik-Zauberer“. Für die Oberstufen-Schüler wurde ein Virtual Reality (VR) Workshop angeboten. Sie hatten dabei die Möglichkeit, die Funktionsweisen, aber auch Grenzen von VR-Technologien kennenzulernen, konnten VR-Systeme selbst testen und ihre eigene VR-Welt erschaffen.

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red, Economy Ausgabe Webartikel, 08.03.2018