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20. October 2017

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Viele Online-Käufe scheitern an unflexiblen Bezahlsystemen

Viele Online-Käufe scheitern an unflexiblen Bezahlsystemen© Bilderbox.com

E-Commerce. Finaler Kaufabschluss oder Auftragserteilung am Ende einer digitalen Wertschöpfungskette verlangt einfache, sichere und rasch erweiterbare Bezahlservices.

Wie sehr das Management digitaler Geschäftsprozesse heutzutage von durchgehender Verfügbarkeit und breiter Anwendungsmöglichkeiten der IT-Services abhängt, ist auch beim Thema Online-Shops und Online-Bezahllösungen ersichtlich.
Das Grazer Startup projektauswahl.at etwa bietet eine neue Onlineplattform zur direkten Expertenwahl im technischen Bereich. Firmen und freie IT-Experten erhalten hier eine Plattform, wo eine direkte, schnelle und punktgenaue Partnerwahl für technische Vorhaben im deutschsprachigem Raum möglich ist. Besonders kleine und mittelständische Betriebe haben in der Regel nicht die Personalressourcen und die nötige Expertise für aufwendige technische Projekte im Haus.
„Wenn Firmen Projektengpässe haben, spielen Zeit und Kosten eine wesentliche Rolle. Eine Datenbank mit international erfahrenen Experten ist da ein großer Vorteil,“ so David Schön, Co-Gründer von projektauswahl.at. Gegen eine Gebühr können Experten ihr Profil mit Kenntnissen (engl. Skills) und Referenzen sowie Unternehmen ihre offenen Projekte einstellen, wenn gewünscht auch anonymisiert. Sie erhalten Zugriff auf die Experten- und Projektdatenbank und können einander direkt kontaktieren. Eine Suchfunktion mittels Skill- und Keywords garantiert laut Betreiber zielgenaue Treffer, dafür fallen keine weiteren Vermittlungsgebühren an.

Schnell, international und mobil
Bei der Bezahllösung fiel die Entscheidung der Grazer Innovatoren auf die sogenannte Wirecard Checkout Page, wo vom Start weg alle gängigen Zahlungsmittel-Angebote wie Visa, Mastercard, Diners Club, PayPal, Sepa Lastschrift, eps-Überweisung oder Sofort Überweisung integriert sind. „Die Wirecard-Lösung sichert eine unkomplizierte Abwicklung von Bestellungen im In- und Ausland und von jedem Endgerät. Ein wesentlicher Faktor sind zudem flexible Erweiterungsoptionen da wir besonders bei mobilen Online-Geschäften über Smartphone und Tablet noch ein riesiges Potenzial sehen,“ ergänzt Schön.
Die zukünftigen Anforderungen an Zahlungsverfahren lauten Schnelligkeit, internationale Einsetzbarkeit und einfache und bequeme Nutzbarkeit ebenso auf mobilen Endgeräten, so auch die aktuelle ECC-Payment-Studie des IFH-Köln. Der Studie zufolge stellt der Kauf auf Rechnung mit rund 89 Prozent nach wie vor die weitaus beliebteste Zahlungsvariante dar, aber auch Zahlungsdienste wie Sofort Überweisung oder Bezahlung mit Kreditkarte holen auf. „Will man einen Kaufabbruch am Checkout trotz vollem Warenkorb verhindern, müssen alle gängigen Zahlungsvarianten angeboten werden“, bestätigt Christian Renk, Geschäftsführer von Klarna Austria.
Beim Online-Shop apotheke.at führte die entsprechende Optimierung beim Prozess des finalen Kaufabschlusses (engl. Checkout) und die rasant zunehmende Nutzung mobiler Endgeräten zum Einsatz einer Klarna Checkout Lösung. Laut Angaben des Shop-Betreibers konnten die mobilen Kaufabschlüsse um 45 Prozent gesteigert werden und die klassische Konversionsrate um 30 Prozent. Gleichzeitig war eine 18 prozentige Senkung der Anfragen zum Thema Zahlungen zu messen. „Zählen tut nicht der Click sondern der Kaufabschluss“, so Christian Richter von apotheke.at.

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red/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 18.09.2017